Fachkraft muss in den Senat!
Der Senat ist das höchste Universitätsgremium, in dem Studierende vertreten sind. Er entscheidet z.B. über grundsätzliche Belange, die die gesamte Uni betreffen, gibt Stellungnahmen ab zu Berufungen von ProfessorInnen und wählt das Präsidium. In diesem 17köpfigen Gremium sitzen neun professorale Mitglieder drei wissenschaftlichen, zwei technisch-administrativen MitarbeiterInnen und schließlich drei studentischen Mitgliedern gegenüber. Umso wichtiger, dass die Studis engagiert und kompetent im Senat vertreten werden. Fachkraft hat im Senat bereits viel erreicht, und wir wollen weiterhin viel erreichen: für die positive Entwicklung der Philipps-Universität und v.a. für die Studentinnen und Studenten in Marburg!
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Anknüpfen an Erfolge
Fachkraft hat als Vertretung der Studierenden im Senat der Uni Marburg viel erreichen können. Auf unsere Initiative wurden in allen Studiengängen mit Universitätsabschlüssen (Magister, Diplom, Bachelor, Master) Prüfungsgebühren verboten. Wir haben bereits im Jahr 2002 dafür gesorgt, dass sich der Senat gegen Studiengebühren ausspricht – diese Position wurde in einem aktuellen Beschluss bekräftigt. Unserem Antrag, dass sich der Senat gegen die Verschärfung des Urheberrechts und für mehr Freiheit in Wissenschaft und Forschung ausspricht, hat nicht nur der Senat einstimmig zugestimmt, sondern auch das Präsidium hat sich unsere Position zu eigen gemacht. Auch aufgrund unserer maßgeblichen Mitarbeit hat sich der Senat gegen die Verlagerung der Osteuropäischen Geschichte und die Auflösung des Japanzentrums ausgesprochen. Wir waren die einzige studentische Liste, die dafür gesorgt hat, dass die Fachschaften und alle Interessierten alle notwendigen Informationen aus dem Senat zeitnah zur Verfügung gestellt bekommen, um möglichst viele Meinungen einzubeziehen und so die notwendige Basis für Entscheidungen zu gewährleisten. Im Senatsausschuss für Lehre und Studium haben wir – oft mit Erfolg - versucht, die Modularisierung der Studiengänge im Sinne der Studierenden mitzugestalten.
Unsere Ziele
An bisher Erreichtem halten wir fest: Für mehr Transparenz und Information, für mehr Demokratie und studentische Mitbestimmung, für eine sinnvolle Umsetzung des Bologna-Prozesses. In diesem Sinne werden wir darüber hinaus als eure Senatsmitglieder an folgenden Schwerpunkten arbeiten:
Studiengebühren verhindern
Wir werden weiter konsequent für ein gebührenfreies Studium an der Uni Marburg arbeiten. Nicht nur für grundständige Studiengänge muss das Studium kostenlos bleiben, sondern insbesondere muss verhindert werden, dass für Promotions- und Masterstudiengänge 1.500 € kassiert werden.
Fächervielfalt erhalten
Die Uni Marburg lebt (noch!) von ihrem vielfältigen Fächerspektrum. Die aktuellen Bestrebungen, Uni-Politik nur noch mit Exzellenzclustern, Zentrenbildung und letztendlich einem Kahlschlag in der Fächervielfalt zu betreiben, müssen aufgehalten werden: Exzellenz braucht Vielfalt und hat ihre Grundlage in einer breiten Bildungsfinanzierung!
Studentische Repräsentanz im Präsidium
Unlängst wurde das Universitätspräsidium von vier auf sechs Personen vergrößert. Obwohl die Studierenden die größte Gruppe an der Uni darstellen, sind sie in ihrem höchsten Gremium nicht repräsentiert. Wir werden darauf drängen, dass eine studentische Vertretung im Präsidium installiert wird, z.B. durch eine/n studentische/n Vizepräsidenten/in.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Senat
Weitere FACHKRAFT-Positionen zu unserer Senatsarbeit
(z.B. aus vergangenen Jahren)
Universität mitgestalten!
Uni Marburg -- wohin?!
» Wir wählen die Freiheit! « -- Gegen die Verschärfung des Urheberrechts