Pressemitteilung: FACHKRAFT lehnt Studiengebühren ab
[06.05.2006] Scharfe Kritik an den Plänen der Hessischen Landesregierung -- Unterstützung für Spontan-Demo
Die Senats- und StuPa-Liste FACHKRAFT übt scharfe Kritik an der hessischen Landesregierung und an ihren Plänen, Studiengebühren ab dem ersten Semester einzuführen. "Es ist eine Frechheit, wie Minister Corts mit den hessischen Studierenden umspringt", empört sich Christian Hof, Sprecher der Senatsliste FACHKRAFT und Referent für Hochschulpolitik des AStA Marburg. "Da wird einerseits von Bildung als wichtigster Ressource für den Wirtschaftsstandort Hessen gesprochen, gleichzeitig aber weigert sich die Regierung, ausreichend Geld für diese 'Zukunftsinvestitionen' zur Verfügung zu stellen. Stattdessen brummt sie die Bildungsfinanzierung den Studierenden auf, die bereits jetzt oftmals nicht wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen und gleichzeitig ihr Studium absolvieren sollen", so Christian Hof weiter.
Juko Marc Lucas, FACHKRAFT-Spitzenkandidat für die Senatswahlen und stellvertretender AStA-Vorsitzender, ergänzt: "Es gibt keine sozialverträglichen Studiengebühren. Außerdem sind sie durch die hessische Landesverfassung verboten. Daran ändern weder das von der CDU-Regierung bezahlte Gutachten irgendetwas, noch irgendwelche konfusen Kreditmodelle, die für die Studierenden riesige Schuldenberge verursachen." "Dass Marburgs Studierenden die Bildungspolitik nicht egal ist, haben sie heute mit einer spontanen Demonstration von 200 Leuten eindrucksvoll gezeigt", freut sich die gesamte Liste FACHKRAFT. "Wir werden weiterhin jegliche Art von Studiengebühren ablehnen und auf allen Ebenen gegen sie arbeiten. Für freie Bildung in Hessen!", betonen Juko Marc Lucas und Christian Hof einmütig.